Der Altbau verlangt Vorbereitung

Gründerzeitbauten haben gewachsene, oft bewegte Untergründe: Holzbalkendecken, alte Dielen, Niveausprünge und Hohlräume. Wer hier direkt verlegt, riskiert Knarzen und unebene Flächen.Wir messen den Bestand genau auf, sichern lose Stellen und entscheiden gemeinsam mit Ihnen, ob der Untergrund ausgeglichen, gedämmt oder erneuert wird.

Typische Herausforderungen im Altbau

Unebene Untergründe

Setzungen und gewachsene Böden ergeben Niveauunterschiede, die vor dem Verlegen ausgeglichen werden müssen.

Alte Dielen & Hohlräume

Lockere Dielen und Hohllagen verursachen später Knarz- und Klackgeräusche, wenn sie nicht zuerst gesichert werden.

Niedrige Aufbauhöhen

Übergänge zu Nebenräumen sind im Altbau oft knapp – die Schichthöhe muss millimetergenau geplant werden.

Estrich oder Holzuntergrund?

Der Untergrund bestimmt, wie verlegt wird. Beide Wege sind im Altbau möglich – mit unterschiedlichen Vorbereitungen.

Erhalten oder erneuern?

Viele Altbauten tragen charakteristische Muster. Ist die Substanz gut, schleifen und restaurieren wir sie schonend. Ist sie verbraucht, verlegen wir das Muster mit handwerklicher Präzision neu.

Fischgrät
Würfelmuster
Schiffsboden
Tafelparkett

Denkmalschutz und Schallschutz mitdenken

Denkmalschutz

Steht das Gebäude unter Schutz, stimmen wir Material und Vorgehen mit den Auflagen ab – Erhalt geht hier oft vor Erneuerung.

Trittschallschutz

Wird sehr unterschiedlich und nur eingesetzt, wenn er wirklich nötig ist – da er die Kosten für Parkett oder Dielen doch stark erhöht.

Renovieren oder neu?

Ist der Bestand intakt, ist Renovieren meist deutlich günstiger als eine komplette Neuverlegung.